• Nika

Interview mit Carolin A. Steinert NEU*






Hallo ihr Lieben,

heute habe ich ein Interview mit Carolin A. Steinert für euch.


Lieber Carolin, danke für deine Mühe und das du uns einen kleinen Einblick in dein Leben ermöglicht hast. LG Nika


Wer bist Du? Erzählst Du uns etwas über Dich?

Hallo, natürlich, sehr gerne! Ich bin Carolin A. Steinert und die Autorin von Ardantica, einer Fantasy-Jugendbuchreihe. Ich schreibe für mein Leben gerne und wenn ich die Zeit finde, lese ich natürlich auch sehr viel. Ich liebe es, meiner Kreativität freien Lauf lassen zu können. Dabei beschränke ich mich aber nicht nur auf das Schreiben, denn ich probiere auch gerne neue Dinge aus. So habe ich zum Beispiel auch den Bereich Kalligrafie für mich entdeckt – den ich zurzeit allerdings arg vernachlässige.

Vor ein paar Jahren habe ich mein Studium im Bereich Germanistik und Linguistik abgeschlossen und arbeite aktuell in einer Redaktion. Buchstaben und Wörter begleiten mich also rund um die Uhr.

Wolltest du schon immer Schriftstellerin werden?

Eigentlich wollte ich mal Schauspielerin werden, doch dann rückte der Wunsch, Autorin zu sein, immer stärker in den Vordergrund. Ich wollte unbedingt einen kreativen Beruf ergreifen und das Schreiben begleitete mich schließlich auch schon eine ganze Weile.

Warum hast du angefangen zu schreiben?

Schon in der Schule habe ich kreative Schreibaufgaben geliebt. Ich erinnere mich daran, dass wir einmal ein Märchen schreiben sollten und ich hatte so viele Ideen, dass ich zu Hause einfach weitergeschrieben habe. Irgendwann hat mich eine Lehrerin zu einem Schreibwettbewerb angemeldet und dann ging's richtig los.

Hauptberuflich oder Nebenher?

Aktuell leider nur nebenher, aber es wäre schon mein Traum, irgendwann hauptberuflich Bücher schreiben zu können.

Selfpublisher oder Verlag? Und warum hast du dich dafür entschieden?

Ich habe meine Ardantica-Reihe im Selfpublishing veröffentlicht. Wäre aber auch einem Verlag nicht abgeneigt. Beides hat halt Vor- und Nachteile. Ich liebe den Freiraum, den mir das Selfpublishing gibt. Ich entscheide, mit wem ich zusammenarbeite, ich bestimme, wie das Cover aussieht, wann die Veröffentlichung ist und welche Aktionen geplant werden. Leider bedeutet Selfpublishing aber auch jede Menge Arbeit und das erstmal auf unbekanntem Terrain. Ich habe durch die Veröffentlichung sehr viel gelernt. Was mich jedoch am Selfpublishing stört, ist, dass die eigentliche Schreibzeit sehr eingeschränkt wird, weil immer wahnsinnig viel in Bezug auf Marketing etc. zu tun ist. Auch die Kosten muss man alle selbst tragen. Wie gesagt, das hat alles Vor- und Nachteile. Sollte sich die Möglichkeit mal bieten, würde ich auch gerne einmal im Verlag veröffentlichen, um zu sehen, was für mich wirklich der ideale Weg wäre. So habe ich bisher ja keine Vergleichsmöglichkeiten.

Planst du deinen Roman bis ins kleinste Detail, bevor du mit dem Schreiben beginnst oder schreibst du einfach drauflos?

Ich plane sehr viel vorher. Nicht unbedingt jedes Detail, denn ich möchte mir Freiraum beim Schreiben zugestehen. Oft kommen mir nämlich die besten Ideen, wenn ich erst einmal mitten drin bin. Aber was den Rahmen betrifft, wird vorher alles geplant und aufgeschrieben.

Hast du bestimmte Rituale, die du beim Schreiben einhältst, beispielsweise eine feste Schreibzeit, einen bestimmten Platz oder eine festgelegte Seitenzahl pro Tag?

Überhaupt nicht. Seitenzahlen lege ich vorher nie fest. Ich möchte mich nicht selbst unter Druck setzen, denn ich liebe das Schreiben, es macht mir unfassbar viel Spaß und so soll es auch bleiben. Ich glaube, wenn ich anfange, mir eine feste Wort- oder Seitenzahl vorzunehmen, die ich dann nicht schaffe, würde mich das frustrieren. So freue ich mich stattdessen eher über alles, was ich geschafft habe.

Was kein festes Ritual ist, aber was ich dennoch sehr gerne mag, ist: bei Kerzenschein schreiben. Irgendwie mag ich die Stimmung dann besonders.

Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch?

Das ist ganz unterschiedlich. Wenn die Ideen erst einmal stehen, die Plotstruktur notiert ist, ich meine Charaktere und Orte ausgefeilt haben, geht das Schreiben des ersten Rohentwurfs ziemlich schnell. Ich würde sagen, am zweiten Teil von Ardantica habe ich zwei Monate gesessen. Allerdings war die ganze Vorarbeit da schon erledigt. Da ich sehr strukturiert schreibe, brauche ich für vorherige Konzeptionen, das Anfertigen von Zeitstrahlen und Stammbäumen etc. eine ganze Weile. Wenn ich mich ans eigentliche Schreiben setze, ist dann schon viel fertig.

Wohin entführt uns Dein Buch?

Ardantica entführt den Leser in eine Welt voller Magie, in das Land Naurénya. Feuer, Wasser, Erde oder Luft zu beherrschen, ist für die dortige Bevölkerung ganz normal. Doch ein mysteriöser Zauber sucht das Land heim und schwarzer Stein bedeckt nach und nach alle wichtigen Orte. Eine gefährliche Situation, in die nun die Studentin Leyla der Universität Potsdam hineinstolpert. Gemeinsam mit ihr lernt der Leser die fantastische Parallelwelt und die sonderbaren Geschöpfe kennen und begibt sich auf eine abenteuerreiche Spurensuche, um das Geheimnis um den dunklen Zauber zu lüften.

Steckt vielleicht ein wenig von dir selbst in dem Charakter deiner Hauptperson? Erzählst du uns welche Eigenschaften es sind?

Unbewusst bestimmt, aber nicht absichtlich. Ich würde behaupten, dass ich Leylas Hang zum Perfektionismus habe und ebenso zuverlässig und zurückhaltend bin. (Dafür mag ich, im Gegensatz zu ihr, Mathe überhaupt nicht😉)

Welchen deiner Charaktere magst du überhaupt nicht?

Das ist eine schwierige Frage. Irgendetwas mag ich an jedem meiner Hauptcharaktere. Bei den Nebenfiguren sieht das anders aus. Es gibt da zum Beispiel den Vater einer Hauptfigur – der ist echt widerlich.

Wohin würdest du reisen, wenn es Zeitreisen gäbe?

Auf jeden Fall in die Vergangenheit – und zwar richtig weit. Die Antike würde ich beispielsweise sehr spannend finden.

Wenn dein Buch verfilmt werden würde, welcher Schauspieler sollte deine Hauptperson spielen?

Mir würde als erstes Emma Watson einfallen, das wäre unglaublich. Leider passt sie nicht wirklich gut auf die Beschreibung meiner Hauptperson, von daher wird das wohl (und nur aus diesem Grund natürlich) so nicht klappen.

Arbeitest Du an einem neuen Projekt?

Tatsächlich arbeite ich gerade sogar an zwei neuen Projekten. Bei dem einen handelt es sich um den dritten Teil meiner Reihe, das andere ist ganz frisch und was komplett anderes. Nun ja, vielleicht nicht etwas komplett anderes, denn es wird wieder Fantasy. Aber es unterscheidet sich vom Setting und sogar in meiner Herangehensweise sehr von meinem bisherigen Schreiben. Mehr kann ich aber noch nicht verraten.

Was liest du selbst gerne? Hast du ein bestimmtes Genre?

Ich bin einfach ein großer Fantasyfan, ob beim Schreiben oder Lesen. Ich liebe magische Welten. Gerne darf auch etwa Romantik dabei sein.



https://www.buch-fantasy.de/





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